Gelungener Saisonabschluss für den Marburger RV

2019Regatta KrefeldZum Abschluss der Herbstsaison ging es für die Marburger Kinder- und Juniorengruppe noch einmal außerhalb der hessischen Landesgrenzen an den Start. Bei starkem Gegenwind und Wellengang konnte die zehnköpfige Wettkampftruppe des MRV am Wochenende in Krefeld zahlreiche Podiumsplätze erringen.

Den ersten Tagessieg am Samstag holte Jean-Luca de Lima Mauß im leichten Junior-Einer mit einem klaren Start-Ziel-Sieg. Am Sonntag wurde es jedoch etwas spannender. In einem hart umkämpften Endspurt zwischen dem MRV-Sportler und seinem Konkurrenten aus Neuss war es bis kurz vor dem Ziel unklar, wer dieses Rennen für sich entscheiden würde. Am Ende fehlte Jean-Luca de Lima Mauß nur weniger als eine halbe Bootslänge zum Sieg.

Ebenso spannend war das Rennen im Jungen Einer der 14-jährigen mit Niklas Schäfer. Nach 700m lag er noch auf dem 3.Platz, konnte sich aber von dort an in einem langen Endspurt Schlag für Schlag an seinem Gegner vorbeischieben und rückte immer weiter an das führende Boot heran. Schlussendlich erreichte er das Ziel mit einem fulminanten Endspurt, welcher mit der Goldmedaille belohnt wurde. Gerrit Gutberlet musste sich am Samstag im Einer der 14-jährigen mit dem Deutschen Meister in seiner Boots-und Altersklasse messen. Beide Boote setzten sich von Anfang an vom restlichen Starterfeld ab. Bis kurz vor dem Ziel waren Beide gleich auf, doch im Endspurt musste der Marburger seinen Gegner ziehen lassen und belegte somit einen souveränen 2. Platz.

Am Sonntag überzeugte er aber wieder, bei verändertem Starterfeld, mit einem sehr deutlichen Start-Ziel-Sieg. Ebenfalls konnte sich Sophie Bergmann in ihren Rennen der U19 zwei Siege, und in den Rennen der U23 zwei 2. Plätze ergattern.

Auch Felix Horn und Ben und Marco Schweiger, die erst seit kurzem im Wettkampfsport aktiv sind, konnten bei ihrer zweiten bzw. ersten Regatta ihr Können unter Beweis stellen und wertvolle Regattaerfahrung sammeln.

Die beiden jüngsten Sportler des MRV, Lukas Brauer und Johannes Germano, die schon bei den Landesmeisterschaften auf dem Podest gestanden haben, knüpften an diese Leistung an und erruderten sich ebenfalls, bei einem vollen Starterfeld, einen souveränen 3. Platz.

Mit einem Paukenschlag in die Herbstsaison

Kassel. Am vergangenen Wochenende hat erfolgreicher Kinder- und Jugendsport sein zu Hause am Marburger Ruderverein. Die Sportlerinnen und Sportler vom MRV setzten  ihre erfolgreiche Saison auf den 45. Hessischen Landesmeisterschaften in Kassel auf der Fulda mit sieben Landesmeister-, fünf Vizemeistertiteln sowie drei Bronzemedaillen fort.

Mannschaftsbild LM Kassel 2019KLSeit dem Ende der Sommerferien bereiteten sich die Marburger Ruderer akribisch auf die Landesmeisterschaft Hessen vor, welche  nun die Herbst-Regatten einläutet.

Dabei hatte Kindertrainerin Frauke Birgel allen Grund zum Jubel. Bewegungstalent Gerrit Gutberlet sicherte sich im Jungen-Einer der 14-Jährigen den Landesmeistertitel und setzte sich deutlich von seinen Gegnern ab und bewies einmal wieder das er zu den hoffnungsvollsten Nachwuchsathleten gehört. Bereits in einer Woche hat Gerrit erneut die Möglichkeit sein Können zu beweisen. Als Vertreter für das Land Hessen wurde er bereits im Sommer für den Einer auf dem Bundeswettbewerb in München nominiert, hier gilt er als einer der Top-Favoriten auf der Deutschen Meisterschaft U15. Ebenfalls zeigten die beiden 11-jährigen Johannes Germano und Lukas Brauer im Doppelzweier das auch die allerjüngsten bereits in den Startlöchern stehen und verdienten sich in einem spannenden Rennen  den Vizemeistertitel.

Bei den Junioren ließ Jean-Luca de Lima Mauß alle Beteiligten mit fiebern.  Nach dem souveränen Sieg im Vorlauf, stand er im Halbfinale einem enorm starken Starterfeld gegenüber. Dabei konnte hier er seien Bug knapp vor den Gegner über die Ziellinie schieben  und qualifizierte sich mit einem kräftezehrenden Endspurt für das Finale. Auch im Finale selbst war der 16-jährige Leichtgewichtsruderer als Favorit direkt an der Spitze dabei. Immer wieder attackierte er mit schnellen Spurtschlägen seinen Gegner aus Kassel, welchen er jedoch am Ende ziehen lassen musste. Nach einem starken Rennen dürfte Jean-Luca sich dennoch über einen Vizemeistertitel freuen, den er sich redlich verdient hat.

Auch Sophie Bergmann spielte an diesem Wochenende vor allem ihre Stärken im Einer aus und gilt seit Jahren stets als Goldgarant. Besonders konnte sie dabei in den Leichtgewichts-Einer U19 und U23 glänzen, wo sie jeweils mit einem klaren Start-Ziel-Sieg ihr unglaubliches Leistungsvermögen zur Schau stellte und verbuchte auch hier den Landesmeistertitel erneut für sich.  Nicht zuletzt kehrte auch Welt- und Europameister Bruno Spät nach einer kurzen Pause auf den Regattaplatz zurück. Mit seinem ehemaligen Trainingspartner Julian Bothe aus Hanau, seinen heimischen Vereinskameradinnen Lara Henke und Aylin König setzten sie im Mixed-Doppelvierer der Senioren seine unglaubliche Saison fort und setzten sich gegenüber den Gegnern aus Wetzlar deutlich ab und holten sich mit einem fulminanten Sprint den Titel des Hessischen Meisters.

Bei zahlreichen weiteren spannenden Rennen, Medaillen und herausragenden Leistungen, konnten die Jugendtrainer Maximilian Stelz und Joshua Benkow vollkommen zufrieden sein. „Wir haben eine harte und sehr erfolgreiche Saison hinter uns gebracht. Das die Athleten nun am Ende noch einmal ihre Kräfte für ein so faszinierende Leistung mobilisieren können, kann nicht genug honoriert werden“, attestiert ihnen das langjährige und erfolgreiche Trainerduo. Mit dem erfolgreichen Abschluss der Meisterschaften bleibt den Marburger Sportlern jedoch nur kurze Zeit zum verschnaufen, denn in wenigen Wochen beginnen bereits die Vorbereitung für die Saison 2020 mit dem ersten Langstreckentest über 6 km in Breisach, wo eine erste Standortbestimmung für die neue Saison vorgenommen wird.

Essen/Köln. Am vergangenen Wochenende konnte der Marburger Ruderverein ein weiteres erfolgreiches Kapitel in seiner Vereinsgeschichte aufschlagen. Dabei überzeugen das Junioren-Team von den Trainern Maximilian Stelz und Joshua Benkow auf allen Ebenen.

Bruno Spät EM 2019Vor zweieinhalb Wochen hatte der Vierer um Bruno Spät das Ticket zu den Junioren-Europameisterschaften gebucht. Bei der internationalen Junioren Regatta in München siegte das hessische Team gegen eine starke nationale und internationale Konkurrenz.

Vor dem heimischen Publikum auf dem Baldeneysee in Essen trat der Vierer nun gegen die europäische Elite an. Zu diesem wichtigen Event schickte Bundestrainerin Sabine Tschäge ihre erste Garde, der Bruno Spät inzwischen seit 2018 angehört.  Bei guten Wasserbedingungen setzte der Vierer um Bruno Spät ein klares Ausrufezeichen und zeigte den Gegnern aus ganz Europa eine klare Kante. Bereits im Vorlauf siegte der Deutsche Vierer, bestehend aus dem Hessen-Quartett Marburg, Frankfurt, Limburg und Gießen. Problemlos setzte sich Spät vom gegnerischen Feld ab und bereits nach 500m hatte sich der Hessenvierer eine klare Führung erarbeitet, die ihnen auch niemand mehr streitig machen konnte. Im Finale am Sonntag  war die Spannung groß, da hier insbesondere mit den Griechen als starke Mannschaft gerechnet wurde. Doch dieser Herausforderung stellten sich Spät und seine Ruderkameraden unerschrocken und ließen die Gegner vom Start an stehen, sodass am Ende ein Vorsprung von über einer Bootslänge den Sieg und den Europameistertitel sicherte. Hier untermauerten die jungen Männer ihren Anspruch den sie an sich und an diese Saison gestellt haben. Denn die Europameisterschaft soll in diesem Jahr nur eine Durchlaufstation sein. Das große Ziel bleibt weiterhin die Teilnahme an der U19 Weltmeisterschaft in Tokyo.

Die Qualifikation für die U19 Weltmeisterschaft steht zum jetzigen Zeitpunkt noch aus. In knapp zwei Wochen findet in Hamburg die Junioren-Rangliste statt. Hierüber werden die ersten Tickets zur U19 WM vergeben. Bei den Jugendmeisterschaften in Brandenburg, die in einem Monat stattfinden, besteht dann die Möglichkeit sich als Vierer direkt für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren. Nur ein Sieg auf der Meisterschaft steht damit noch zwischen dem Traum des jungen Vierers. Doch die nationale Konkurrenz lauert bereits in Angriffsstellung, sodass der Blick der hessischen Ruderer nun weiterhin fokussiert bleiben muss.

Währenddessen bereitete sich Sophie Bergmann auf der Kölner Juniorenregatta ebenfalls auf die Deutsche Meisterschaft vor. Hier zeigte sie, dass sie im Leichtgewichtseiner der Frauen U19 zur unangefochtenen Spitze gehört und momentan das Maß aller Dinge ist. Souverän siegte das junge Bewegungstalent  von der Lahn. Ebenfalls konnte ein 2. Platz im Frauen-Doppelvierer errungen werden. Die Kombination aus Marburg, Frankfurt, Limburg und Kiel hatte dabei nur eine Sekunde Rückstand auf das führende Boot. Stelz und Benkow sind sich aber sicher: „Hier ist noch Luft nach oben! Das Potenzial für einen Sieg auf der Deutschen Meisterschaft ist da.“ Die Generalprobe steht auch für Sophie in Hamburg an, hier wird man dann eine letzte Standortbestimmung vornehmen können.

Bruno Spät holt Gold bei Junioren-Weltmeisterschaft

190715 BER JM4 SpaetBruno FotoChristianSchwier 09KLVom 7. bis 11. August fand in Tokio (Japan) die Junioren-Weltmeisterschaft im Rudern statt. Insgesamt kämpften 60 deutsche Athletinnen und Athleten auf der künftigen Olympia-Regattastrecke von 2020 um die begehrten Medaillen. Das Team vom Deutschen Ruderverband holte dabei 5x Gold, 3x Silber und 4x Bronze.

Bereits im Vorfeld gehörte der Riemenvierer ohne Steuermann um Bruno Spät vom Marburger Ruderverein zu den Top-Favoriten. Mit seinen Ruderkameraden aus Limburg, Gießen und Frankfurt holte der junge Marburger bereits  im Mai den Europameistertitel. Ihr Ticket zur Weltmeisterschaft löste das Hessen-Quartett dann endgültig mit dem Sieg auf den Deutschen Meisterschaften. Es folgte sodann die unmittelbare Wettkampfvorbereitung in Berlin-Grünau wo sie sich im DRV-Trainingslager akribisch auf das Saisonhighlight vorbereiteten. Die örtlichen Gegebenheiten stellen den Vierer um Bootstrainer Alexander Usen vor große Herausforderungen. Neben der enormen Zeitverschiebung machten den Sportlern die Temperaturen von über 30 Grad und eine Luftfeuchtigkeit von über 60% zu schaffen. 

meinruderbild DSC 1578 Original priv Nutzung a9c25ea6KLAb Donnerstag dem 8. August griff der Hessen-Vierer im Vorlauf ins Geschehen der Weltmeisterschaft ein und sicherte sich in einem ungefährdeten Sieg und der schnellsten Zeit die Spitzenposition auf der Mittelbahn für das am Sonntag stattfindende Finale (die OP berichtete). Am Sonntagmorgen um 11 Uhr Ortszeit und 4 Uhr deutscher Zeit stellte sich der Vierer dann seiner internationalen Konkurrenz. Neben dem deutschen Boot hatten sich auch die U.S. Amerikaner, Griechenland, Rumänien, Italien und die Briten  für das Finale qualifiziert. Insbesondere die europäischen Nationen hatten nach der Europameisterschaft noch einmal ihre Boote umbesetzt, sodass ein enges und anspruchsvolles Starterfeld zu erwarten war. Doch der Hessen-Vierer ließ auch unter dem enormen Druck nichts anbrennen. Beherzt setzte sich der Vierer vom Startblock an von den Gegnern ab und legten sich bereits auf den ersten 500 Metern um eine Bootslänge nach vorne. Nun hatten sie die Möglichkeit das gegnerische Feld zu kontrollieren und wehrten die Spurts der Italiener und Briten ab. Über die Wettkampfdistanz von 2000 Metern sicherte sich Bruno Spät mit seinem Vierer somit einen klaren Start-Ziel-Sieg. Völlig erschöpft und gezeichnet von dieser herausragenden Leistung war der Jubel über die Goldmedaille dann groß. Für die vier Jungs aus Hessen hat sich die monatelange Vorbereitung bezahlt gemacht und der Traum von WM-Gold hat sich nun endlich erfüllt. Hinter dem deutschen Boot gab es noch ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen bei dem sich die Briten den zweiten Platz und die Italiener den dritten Platz sichern konnten. Nach dem Rennen war Bruno Spät sichtlich zufrieden: „Wir haben bereits im Vorlauf gemerkt, dass wir sehr gut drauf sind und das unser Boot gut durchläuft. Als wir uns im Finale frühzeitig nach vorne legen konnten, haben wir dann unsere Stärken ausgespielt  und probiert uns immer weiter abzusetzen. Im Endspurt wurden dann noch einmal alle Reserven mobilisiert und jeder ist nochmal über sich hinausgewachsen – das war ein starkes Rennen.“

Auch am Marburger Ruderverein verfolgten alle in der Nacht begeistert der Erfolg von Bruno Spät, der von seinen Vereinskamerden am Montag mit großem Jubel begrüßt wurde. Sportlich wird sich der junge Marburger nun zunächst etwas Ruhe gönnen bevor er dann mit seinen Heimtrainern Maximilian Stelz und Joshua Benkow das Projekt Titelverteidigung 2020 angeht.

MRV - Junioren und Senioren überzeugen

kassel2019 Marburger HochschulrudererAm vergangenen Wochenende fand die 83. Kasseler Ruderregatta am Auestadion statt. Diese Regatta dient im Kinder- und Jugendbereich zur Qualifikation für den landesweiten Bundeswettbewerb im Herbst.

So ging auch dieses Jahr die Kinder- und Jugendgruppe des Marburger Rudervereins am vergangenen Wochenende an den Start, wo sich die Jungen und Mädchen über eine Strecke von 3000m und 1000m behaupten mussten. Gerrit Gutberlet konnte sich bereits am Samstag im Jungen-Einer 14-Jahre auf der 3000m Strecke von der Masse absetzen und fuhr als klarer Sieger über die Ziellinie. Für vier der Nachwuchssportler hieß es jedoch erste Rennerfahrung zu sammeln: Oscar Bremer und Philipp-Joas Endlich, im Jungen-Doppelzweier 13/14 Jahre, und Johannes German und Lukas Brauer, im Jungen Doppelzweier 11/12 Jahre, sammelten Wettkampferfahrung in ihren ersten Rennen auf die in den kommenden Jahren weiter aufgebaut werden kann. Im Einer der Leichtgewichte musste sich Tom Bergmann seinen hessischen Gegnern nach zwei harten umkämpften Rennen geschlagen geben.

Am Sonntag zeigte dann Gutberlet nochmals mit einem Sieg, dass in seiner Altersklasse an ihm kein Weg vorbei führt. Somit ist ihm sein Ticket für den Bundeswettbewerb in München als Hessischer Ruderer sicher.

Neben den Kindern und Jugendlichen des Marburger Rudervereins konnte sich auch die Leistung der Studentenriege der Philipps-Universität sehen lassen. Wie auch die Kinder, sammelten einige Sportler auch in dieser Altersklasse ihre ersten Regattaerfahrungen.

kassel2019 Männervierer UniteamvlnrÜber die Distanz von 500m im Gig-Vierer konnten sich sowohl die Frauen-, als auch die Männermannschaften der Marburger gegen die Gegner aus Kassel mit klarem Abstand behaupten. Erfreulich für die Marburger, die den Kasselern zu Beginn des Jahres beim Ergometerrudern an Land noch deutlich unterlegen waren. Ebenso setzte sich die Siegessträhne im gemischten Anfänger-Doppelvierer fort. So zeigte sich auch hier die erfolgreiche Wasserarbeit der vergangenen Monate mit einem Sieg der Marburger im gemischten Doppelvierer mit einem klaren Vorsprung gegen die Heimmannschaft.

Ebenso auf der 1000m Distanz zeigten sich die Marburger Rennboote in einer guten Form. Hier dominierten Aylin König, Maike Saphörster, Lara Henke und Frauke Birgel sowohl am Samstag, als auch am Sonntag die Strecke über 1000m und setzten sich an beiden Tagen gegen die Konkurrenz klar durch. Im Männerbereich konnten Florian Unsinn und Christian Derendinger im neu formierten Zweier nach anfängliche Schwierigkeiten am Samstag schließlich mit routinierten Schlägen die Gegner am Sonntag kontrollieren und somit klar ihren ersten Sieg für sich verbuchen.

Als Resümé blicken die Marburger Ruderer mit achte Ersten Plätzen und 4 zweiten Plätzen auf einen ein erfolgreiches Regattawochenende und einen soliden Leistungsstand zurück."

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