Regatta Limburg 2017Limburg-Dietkirchen. Am vergangenen Wochenende startete der Marburger Ruderverein mit seiner Jugendwettkampfgruppe bei der Limburger Traditionsregatta und knüpft mit 18 Siegen an diesem Wochenende nahtlos an seine Erfolgsbilanz  aus der ersten Jahreshälfte an. Nach einer kurzen Sommerpause und einem Herbst-Trainingslager in Berlin, wird nun die Saison ganz auf die hessischen Landesmeisterschaften im Oktober ausgerichtet. Zur Vorbereitung und für ein erstes Kräftemessen, konnte die Limburger Kurzstreckenregatta genutzt und erste Schlüsse für die Meisterschaft gezogen werden.

Vor allem bei den jüngsten Sportlern gab es Grund zur Freude. Niklas Schäfer und Gerrit Gutberlet dominierten ihre Einer bei den 12-jährigen und zeigten ihr Können mit einem sicheren Start-Ziel-Sieg. Auch Jean-Luca de Lima Mauß lieferte sich ein packendes Rennen in seinem Jungeneiner auf der kurzen Sprintstrecke über 500 Meter und kämpfte Kopf an Kopf mit seinem Gegner aus Kassel um die Führung. Die beiden Sportler versuchten immer wieder am Gegner mit harten Schlägen vorbeizuziehen und konterten jedoch jeden Angriff, so dass dieses Duell im Fotofinish entschieden werden musste. Völlig verausgabt musste der 14 jährige Marburger Sportler sich dann aber mit einem Abstand von wenigen hundertstel Sekunden mit dem 2. Platz zufrieden geben. Ebenfalls konnten seine Vereinskameraden Max Schütz und Tom Bergmann gute Rennen abliefern und zeigen sich in Schlagweite an die hessische Spitze.

In bereits sehr guter Form präsentierten sich auch die Junioren. Sophie Bergmann war an diesem Wochenende fast nicht zu stoppen. Ob Im Schwer- oder Leichtgewichts-Einer der U17 als auch U19, sowie im Doppelzweier mit ihrer Partnerin aus Lahnstein, fuhr Sophie Bergmann steht’s an der Spitze mit und erkämpfte sich vier Siege und weitere 2. Plätze in packenden Kopf an Kopf Rennen an diesem Wochenende. Hier festigte sie ihre Stellung an der Spitze ihrer Altersklasse und zeigte auch, dass sie sich bei den Frauen U19 nicht verstecken brauch. Ihre Dominanz konnten auch Thomas Scheld und Bruno Spät in den Mannschaftsbooten, dem leichten und schweren Doppelzweier wie auch im Doppelvierer gemeinsam mit ihren Ruderkameraden aus Mühlheim mit fünf Siegen unter Beweis stellen. Aber auch im Einer zeigten die beiden Marburger Bewegungstalente, dass sie verbissen um jeden Meter kämpfen wollen und den nächsten Titel fest im Blick haben und unterstrichen dies mit insgesamt sechs Siegen im Einer.

Das erfolgreiche Trainer-Duo Joshua Benkow und Maximilian Stelz, zeigten sich äußerst zufrieden mit diesem Ergebnis und auch Kindertrainerin Paula Bachmann sieht ihre Sportler bereits an der Spitze der hessischen Jugend. Trotz der guten Bilanz, sind sich alle Trainer einig, dass die Gegner ebenfalls in unmittelbarer Schlagweite sind und dass sich nun auf keinen Fall auf diesem ersten Teilerfolg ausgeruht werden darf.“

Artikel: Maximilian Stelz

Bild: Martin Spät

Wanderfahrt 2016 auf der Ruhr

Eines der letzten Ruderabenteuer in Deutschland lässte sich mitten im Ruhrgebiet erleben. 17 Teilnehmer/innen des MRV ruderten am langen Fronlaichnamswochenende von Hagen/Herdecke bis

Die TeilnehmerWer nun denkt – die spinnen, durch endlose Industrieanlagen zu rudern, sich den Fluss dabei mit kohle- und erzbeladenen Lastkähnen teilen und das noch bei dem Wetter mit den Starkregengüssen an fast allen Stellen in Deutschland. Alles falsch: Natur fast pur. Ein bis zum Baldeneysee in Essen wenig regulierter und ausschließlich von Booten befahrener Fluss mit Stromschnellen und gefährlichen kaum markierten oder beschriebenen Steinhindernissen, die auch zwei Booten vor Bochum zum Verhängnis wurden, als sie aufsetzten und beschädigt wurden. Mit Notreparaturen konnte die Fahrt aber fortgesetzt werden. Auch das Kentern eines allerdings unbesetzten und am Seil geführten Bootes in einer Bootsrutsche am Wehr in Hattingen konnte nicht verhindert werden.

Das Wort Wanderfahrt bekam allerdings auch eine ganz andere Bedeutung: Kein Teilnehmer hat je in seinem Leben so oft und so weit Boote an Wehren vorbei über Land tragen müssen. Schleusen und Bootsgassen waren oftmals beschädigt, außer Betrieb oder durften von unmotorisierten Booten nicht benutzt werden. Da sind andere Gewässer in Deutschland weitaus komfortabler zu befahren.

Und dennoch – auch der totale Dusel mit dem Wetter – wir wurden nicht einmal nass, sorgte für sehr gute Stimmung. Das bestens geeignete Quatier in der Willi Michels -Bildungsstätte in Hattingen und die abendlich aufgesuchten Lokalitäten trugen ebenfalls zu einer wunderbaren und unvergessenen Wanderfahrt 2016 bei.

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Das A-Junioren-Team mit Niklas Blahar, Maurice Tergau, Noah Meinzer und Janik Diels beim Anrudern. Tristan Blahar (Foto rechts) fährt zusammen mit Benjamin Ringler diese Saison das neue Boot „Admiral von Schneider“. (Maik Dessauer)

Marburger Ruderverein feiert Auftakt in die neue Saison · Heute startet der Schnupperkurs für Interessierte. Bei bestem Frühlingswetter ließ der Marburger Ruderverein am Sonntagnachmittag zwei neue Boote zu Wasser.

admiralDer 1911 gegründete Marburger Ruderverein lud am Sonntag Vereinsmitglieder, ihre Familien und Freunde ein, um sich am Bootshaus in Gisselberg bei strahlendem Sonnenschein sowie Kaffee und Kuchen auf die Rudersaison 2015 einzustimmen. Auf dem Programm stand auch die Taufe zweier neuer Hochleistungs-Einer. Bereits um 14 Uhr gab es unter professioneller Anleitung für Kinder und Neulinge einen kleinen Schnupperkurs im Rudern. Der offizielle Teil des Anruderns des Marburger Rudervereins begann eine Stunde später mit der Taufe der beiden neuen Hochleistungsboote, „Mr. Winterbottom“ und „Admiral von Schneider“. Wer sich hierbei zu Recht an die verstorbenen Gäste einer gewissen Miss Sophie erinnert fühlte, konnte beruhigt sein, dass es nicht der betrunkene Butler James war, der die Boote erstmals zu Wasser ließ, sondern fähige und vor allem nüchterne Ruderer des MRV. Wie Daniel Riechmann, der Vorsitzende des Vereins, während seiner Eröffnungsrede mit einem Augenzwinkern bemerkte, ließe das Motto der Namenswahl ja noch „Raum für zwei weitere neue Boote“.

Drachenboot-Team fährt hessenweit Regatten

anrudern2015Bei der anschließenden Bootsparade griffen sämtliche Teams aus dem Kinder-, Jugend- und Hochschulbereich sowie die Drachenbootmannschaft für ein kurzes Schaurudern zu ihren Paddeln. Die Damen und Herren des 2005 Drachenbootteams „1911-Lahndrachen“ werden in diesem Jahr hessenweit Regatten fahren und dabei unter anderem in Aschaffenburg, Kassel und auf dem Edersee vorstellig werden. Auch in Sachen deutsche Hochschulmeisterschaften will der MRV wieder angreifen. Die A-Junioren der Marburger Ruderer, die in zwei Wochen in Mannheim zum Saisonstart ansetzen, wollen in diesem Jahr zu den großen deutschen Regatten kommen und sich in der „Top 10“ der nationalen Spitze festsetzen. Im Juni plant der MRV eine Fahrt nach Holland, um über die Issel zu fahren.

Rudern spricht als Breitensport sämtliche Altersklassen an. Auch der MRV bietet mit seinen rund 320 Mitgliedern ein Forum für alle Interessierten, unabhängig jedweder Vorerfahrung im Rudersport, einfach mal am Bootshaus in der Gießener Straße vorbeizuschauen und mit ins Boot zu steigen. So beginnt heute ein zweimonatiger Ruderschnupperkurs, der einmal wöchentlich um 19 Uhr stattfindet. Eine Anmeldung ist auch noch während des laufenden Kurses und ein vollkommen unverbindliches und kostenfreies Proberudern ist dort ebenfalls möglich.

Mittwochs und freitags finden um 16.30 Uhr die Breitensporttermine statt, zu denen ebenfalls eingeladen wird. Wer sich einmal im Drachenboot probieren möchte, hat hierzu entweder dienstags um 19 Uhr bei den regelmäßigen Trainingseinheiten oder im Rahmen der Fun-Mannschaften Gelegenheit. Diese werden im Juli, anlässlich des Stadtfests „3 Tage Marburg“, beim Drachenboot- Cup zu den Rudern greifen.

Interessenten können eine E-Mail an training2015@marburger- ruderverein.de schicken. Alle weiteren Informationen gibt es auf der Homepage der Marburger Ruderer www. marburger-ruderverein.de. Die nächste große Festlichkeit wird das Vereinsfest am 25. Juli sein, zu dem ebenfalls alle Interessierten eingeladen sind.

von Maik Dessauer, OP-Marburg

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