Wie jedes Jahr nutzte der Marburger Ruderverein von 1911 die Kasseler Ruder-Regatta, um sich mit der regionalen Konkurrenz zu vergleichen. So gingen auch in diesem Jahr wieder über 40 Marburger Ruderer auf der Regattastrecke an der Fulda-Aue an den Start.

Das jüngste Teammitglied Tjarde Anderson (9 Jahre) musste sich der Strecke von 3000 Metern im Einer stellen und erreichte als Zweitschnellste das Ziel. Thomas Scheld (13 Jahre) konnte sich mit zwei Siegen am Wochenende über 1000 und 3000 Meter im Leichtgewichts-Jungen-Einer sogar für einen Platz im Bundeswettbewerb qualifizieren, der Anfang Juli im rheinischen Hürth ausgetragen wird.

 Leichtgewichts-Ruderer Maurice Tergau und Noah Meinzer Auch die Junioren konnten an ihre starken Leistungen des Pfingstwochenendes anknüpfen, als sie bei der Gießener Regatta die hessische Konkurrenz in Schach gehalten hatten. Erneut konnte Tristan Blaha im Junioren-Einer A (bis 18 Jahre) auftrumpfen und seine Gegner auf der 1000-Meter-Strecke hinter sich lassen. Die beiden Leichtgewichts-Ruderer Maurice Tergau und Noah Meinzer stellten ihr Können im Riemenzweier unter Beweis und gewannen souverän mit einer Bootslänge Abstand auf die Zweitplatzierten aus Mainz.

Marburger Mixed-AchterBei den Senioren zeigte sich ein Mal mehr, dass im Wintertraining gute Grundlagen für die lange Saison gelegt werden konnten. Im Anfängerbereich war der Männer-Gig-Doppelvierer um Schlagmann Steffen Bannenberg über 400 Meter klar überlegen und konnte sich mit gut einer Bootslänge gegen die Konkurrenten aus Magdeburg und der Heimmannschaft aus Kassel durchsetzen. Weitere Siege fuhr der Frauen-Gig-Doppelvierer um Schlagfrau Kirsten Jedicke ein. Auch die fortgeschrittenen Ruderer konnten im Rennboot-Klassement zahlreiche gute Platzierungen errudern. Der MRV schickte insgesamt drei Frauen-Doppelvierer an den Start. Am ersten Regattatag konnte ein zweiter und dritter Platz erkämpft werden, am Sonntag konnte der Frauenvierer um Hannah Klein die Konkurrenz in einem starken Endspurt hinter sich lassen und den Sieg einfahren.

Während der Marburger Mixed-Achter sich am Samstag noch gegen die starke Heimmannschaft aus Kassel hatte geschlagen geben müssen, wurde am Sonntag bei ausbleibenden Gegenmeldungen das Rennen vereinsintern ausgetragen. Die beiden Achter kämpften sich bei böigem Wind über die Rennstrecke. In einem Zwischenspurt konnte das Boot von Steuermann Michael Wacker seinen Bug einige entscheidende Meter nach vorn schieben und anschließend den Vorsprung bis ins Ziel halten.

 

 

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